
Details
Buchpremiere mit Gespräch & Film über die Schule der Arbeit.
Ute Richter
Prototyp 1928–33
Samstag, 12. April 2025, 18 Uhr
Buchpremiere & Gespräch mit den Kurator*innen Juliane Wenzl und Daniel Ellwanger und der Künstlerin Ute Richter über ihr Buch »Prototyp 1928–33«
mit anschließender Filmvorführung
20 Uhr, »Gertrud oder die Differenz« (2023 | 73 min), Film von Ute Richter über Gertrud Hermes und die Schule der Arbeit in Leipzig
Die Schule der Arbeit war ein Modellprojekt der Arbeiterbildung unter Leitung von Gertrud Hermes. Mit dem Neubau der Schule der Arbeit entstand 1928 in Leipzig-Schleußig ein moderner Ort, der für das gemeinsame Leben und Lernen junger Arbeiter geplant war.
Der Überfall durch die SA im Frühjahr 1933 und die Beschlagnahme des Gebäudes durch die Nationalsozialisten beendeten das Bildungsprojekt.
Der Film »Gertrud oder die Differenz« ist eine künstlerische Aneignung der vergessenen Geschichte, mit aktuellem Blick. Nach umfangreichen Archivrecherchen, der Filmproduktion und der Intervention im Stadtraum schließt Ute Richter mit der Ausstellung und dem Buch »Prototyp 1928–33« die künstlerische Forschung zu dem Leipziger Modellprojekt der Arbeiterbildung ab. Das historische Material weist auf ein fehlendes emanzipatorisches Projekt der Gegenwart und zeigt, was Bildung für den Erhalt demokratischer Strukturen bedeutet.
Gefördert durch die Karin und Uwe Hollweg Stiftung und das Kulturamt der Stadt Leipzig
KV—Verein für zeitgenössische Kunst Leipzig e. V., Kolonnadenstraße 6, 04109 Leipzig
Mi 14–18 & Sa 14–18, kunstverein-leipzig.org
Link zur Veranstaltung: https://kunstverein-leipzig.org/actions/ute-richter-prototyp-1928-33
Veranstaltende Gruppe: KV—Leipzig
Sprache des Events: Deutsch
Eintritt: Frei
Zielgruppe: alle
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