Details
Eine Veranstaltung der Projekt- und Abgeordnetenbüros Interim und Linxxnet sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen.
Die Ausstellung kann vom 15. April bis 06. Mai in den Räumlichkeiten des Interim (Demmeringstraße 32) und Linxxnet (Brandstraße 15) besichtigt werden. Die Ausstellungsstücke an beiden Orten sind unterschiedlich. Öffnungszeiten jeweils: Dienstag bis Donnerstag 10 bis 19 Uhr und Freitag 10 bis 14 Uhr.
Die Ausstellung mit antiklerikalen Plakaten aus der Sowjetunion macht auf visuell ausdrucksstarke Weise deutlich, wie nach der russischen Revolution der Kampf gegen die Religion fortgeführt wurde. Die sowjetische Plakatkunst charakterisierte sich einerseits durch einen künstlerisch innovativen Ansatz, der einer zu weiten Teilen analphabetischen Bevölkerung die Botschaft der neuen kommunistischen Ordnung verkündete. Andererseits folgt ihre Kritik an der Religion oftmals einem schlichten Freund-Feind-Schema, das der Realität nicht immer gerecht wurde. Für eine linke Religionspolitik kann man lernen, wie wichtig es ist, Religionskritik und Religionsfreiheit als Einheit zu denken.
Die gezeigten Plakate entstammen dem Bestand des Staatlichen Museum für Religionsgeschichte in Sankt Petersburg, dem ehemaligen Museum für die Geschichte der Religion und des Atheismus.
Link zur Veranstaltung: https://sachsen.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/6SK99/boga-njet-es-gibt-keinen-gott
Veranstaltende Gruppe: Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen
Sprache des Events: deutsch
Eintritt: frei
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